Problem: Fersensporn
Ein Fersensporn kann viele Ursachen haben – die Folgen sind immer gleich: Die Verdickung unterhalb der Ferse ist unangenehm. Wenn jetzt noch eine Entzündung dazukommt, werden die Schmerzen oft unerträglich und jeder Schritt tut weh.- Beim Fersensporn wird der Sehnenansatz an der Ferse gereizt. In der Folge entsteht eine Verknöcherung.
- Ursache für diese Reizungen sind Überbelastungen durch nachlassende Bogenspannung der Fußarchitektur, Übergewicht oder rheumatische Erkrankungen.
- Beim Fersensporn können Einlagen, die den Fußbogen gezielt anheben, hilfreich sein. Sie entlasten den Fuß angenehm und nehmen den Druck von der Ferse.
Was tun beim Fersensporn?
Die Medizin kennt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei Fersensporn, die von einer Operation bis zur Strahlentherapie reichen. Ob ein Fersensporn überhaupt behandelt werden muss, hängt davon ab, inwieweit er Schmerzen verursacht. Denn ein schmerzender Fersensporn hat zur Folge, dass der Patient unwillkürlich eine Art Schongang ausführt, der wiederum die gesamte Körperstatik negativ beeinflusst und zu Folgebeschwerden führen kann.
ABC Fersensporn-Schmerzen:
A) Reguläre Höhe des Fußbogens mit entsprechender Länge der Plantaraponeurose
B) Senkung der Fußwölbung mit Dehnung der Plantaraponeurose. Mechanische Ursache einer Reizung der Aponeurosen-Inseration am Tuber Calcanei
C) Exzentrischer Verlauf der Plantaraponeurose, der bei Einlagenversorgung zu berücksichtigen ist (D. Hohmann, Original)
A) Reguläre Höhe des Fußbogens mit entsprechender Länge der Plantaraponeurose
B) Senkung der Fußwölbung mit Dehnung der Plantaraponeurose. Mechanische Ursache einer Reizung der Aponeurosen-Inseration am Tuber Calcanei
C) Exzentrischer Verlauf der Plantaraponeurose, der bei Einlagenversorgung zu berücksichtigen ist (D. Hohmann, Original)
Fersensporn
Der plantare Fersensporn stellt eine Verknöcherung der Ursprünge des Musculus flexor digitorum brevis und des Musculus hallucis sowie der Plantaraponeurose dar. Die meisten - im seitlichen Röntgenbild erkennbaren - Fersensporne haben keinen Krankheitswert. Eine Überlastung der plantaren Fußverspannung durch eine nachgebende muskuläre Bogensicherung und Abflachung der Fußsprengung (zunehmender Knickplattfuß), Übergewicht und rheumatische Erkrankungen können zu einer schmerzhaften Insertionstendo- bzw. Ligamentopathie führen. Meist tritt diese gemeinsam mit einer Paratenonitis des Musculus tibialis posterior auf, weshalb die Schmerzen nicht immer an der medialen Sohlenseite des Fersenbeines allein, sondern auch hinter und unter dem Innenknöchel verspürt werden.Neben lokalen Injektionsbehandlungen ist für die Besserung der lästigen Beschwerden eine gezielte Hebung des medialen Fußbogens durch Einlagen-Unterstützung unter dem Sustentaculum tali und entsprechende Pronation des Vorfußes eine kausale Vorraussetzung. Die lokale Druckempfindlichkeit wird mit genau gezielter Hohllegung in einer Bettungseinlage entlastet, wobei eine weiche Fersenabpolsterung gut geeignet ist. Bei der zugrundeliegenden "Hohllegung" entsprechend tastbaren Aponeurosensträngen mehr rinnenförmig gestaltet sein und auch die Bewegung zwischen Fuß- und Bettungseinlage berücksichtigen.
Das hilft bei Fersensporn
Als Fachleute für orthopädische Schuhtechnik können wir Sie bei Fersensporn mit effektiven Maßnahmen wirksam unterstützten: Wir stellen individuelle Spezialfußbettungen aus qualitativ hochwertigen Materialien oder Fersenkissen mit Aussparungen für Sie her. Diese orthopädischen Einlagen und Fußbettungen entlasten den Fuß und lindern die Beschwerden durch den Fersensporn.Orthopädische Schuhzurichtungen können bei Fersensporn wirksame und dauerhafte Hilfe leisten. Vertrauen Sie sich unseren Fachleuten an, wir beraten Sie zu allen Möglichkeiten nach dem aktuellen Stand der Technik: Telefon 08025-4815.

